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Familien-Partei Deutschlands
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Der Lohn der Arbeit basierte bisher auf dem, was man seiner Firma wert war.

Früher nannte man feste Arbeit, „in Lohn und Brot“ stehen, heute reicht der Lohn bei Vielen
nicht einmal mehr für das tägliche Brot.

Das Angebot „Produkt Arbeit“ ist gering, und stellt als „Mangelware“

einen entsprechend hohen Wert an sich da. Daher gilt nicht mehr „was man seiner Firma
Wert“ ist, sondern eher was der Arbeitnehmer bereit ist an Beschränkungen und Einschnitte
hinzunehmen um die Gewinne der Unternehmen zu steigern.

Mehr Stunden, höhere Arbeitsverdichtung und Belastungen, und zunehmend einhergehend
mit Dumpinglöhnen.

Immer häufiger werden Arbeitnehmer aus regulär tariflich bezahlten
Beschäftigungsverhältnissen gedrängt, um die Besten von ihnen in eigens neu gegründeten
Firmen, Holdings oder Zeitarbeitsfirmen zu erheblich schlechteren Bedingungen einzustellen.

Das sind die Früchte von Agenda 2010 und den leidigen Hartz Gesetzen.

Ein Arbeitsmarktpolitischer Scherbenhaufen den Rot / Grün verursachte, den die CDU
dankbar angenommen hat und nun von Frau Merkel verwalten lässt.

Laut Bertelsmann Studie wird die Kluft zwischen den Löhnen Vollzeitbeschäftigter mit
niedrigen und mittleren Einkommen seit 1997 immer größer.

Das Einkommen von Geringverdienern sank im Vergleich zu Mittelverdienern von 64 Prozent
auf 53 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang innerhalb der OECD.

In den letzten 10 Jahren sind „atypische“ Beschäftigungsverhältnisse um 46,2 Prozent und die
Solo-Selbständigen um 27,8 Prozent, laut statistischen Bundesamt, angestiegen. Die Zahl der
Geringfügig Beschäftigten nahm im gleichen Zeitraum um erschreckende 71,5 Prozent zu.

Dies bedeutet das von 34,7 Millionen Erwerbstätigen insgesamt 7,7 Millionen Menschen
„atypisch“ beschäftigt, entweder Befristet, in Teilzeit oder in Zeitarbeit sind.

Hinzu kommen 2,1 Millionen so genannte Solo-Selbständige.

Insgesamt gibt es in Deutschland 14,5 Millionen Menschen die entweder keine Arbeit haben,
oder Arbeit haben von dessen Lohn sie nicht leben können und zusätzliche öffentliche Mittel
bedürfen. Die von der CDU und FDP viel beschworenen „Selbstheilenden Kräfte der Märkte“

gibt es nicht. Es gibt aber Manager, Aktionäre und Firmeninhaber die sich direkt oder indirekt
die Not der Menschen zu nutze machen um die Gewinnmaxime entsprechend zu steigern.

Außerhalb der Tarifautonomie werden Dumpinglöhne bezahlt. Löhne die unstrittig nicht
ausreichen für ein menschenwürdiges Leben in Deutschland, und somit entsprechend durch
Steuergelder aufgepeppt werden muss.

Ware die im Laden auf den ersten Blick günstig erscheint, wird somit bei genauerer
Betrachtungsweise überteuert den Endverbraucher angeboten und belastet indirekt die
öffentlichen Haushalte. Diese versteckte Form der Subventionen, auch indem geringere
Beiträge in die Sozialkassen durch diese Firmen fließen, schadet unser aller Gemeinwohl und
bringt dazu die Beschäftigten in ungerechtfertigte Existensnöte.

Es ist an der Zeit sich einzubringen, und aktiv zu werden um den unverantwortlichen
Sozialabbau und die Umschichtung von Unten nach Oben zu stoppen.

Die oberste Handlungsmaxime kann dabei nur sein, „von Arbeit muss man leben können“ und

„Mindestlohn statt versteckte Subvention“!

 
Helfen Sie uns damit wir für Sie eingreifen können.


Ihr Hubert Töllers
1. Vorsitzender Stadtverband Billerbeck
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