Unsere Marschrute lautet dabei von „Außen“ nach „Innen“ wirken. In diesem Zusammenhang

können wir auch nicht die geplanten Ausgaben für die Grundschulhöfe mittragen.

Ich erinnere an unsere Anregung bezüglich Grundschule.


Wir würden lieber das Projekt neue, moderne und kindgerechte Grundschule angehen, auch um

die alten Gebäude in zentraler Lage bestmöglich zu nutzen um einen Positiveffekt zur Belebung

unserer Innenstadt zu erzielen (Stichwort von „Außen“ nach „Innen“ wirken),


statt voreilig Gelder zu verbrennen.


Wir sehen einen erheblichen Kommunikationsbedarf über den richtigen Weg unsere Stadt

Billerbeck nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen.


Wir werden uns auch nicht treiben lassen von möglichen Förderanträgen. Einmal gestellte

Förderanträge übrigens legen uns ein Korsett an. Wir werden eingeschnürt und eingeengt in

jeglicher Planung.


Seit Jahren mahnen wir ein Städtegesamtkonzept an und fordern entsprechende Maßnahmen und

Gespräche ein.


Nun behaupten Sie die Zeit läuft uns weg und wir müssen die Förderung auf den Weg bringen.

Wir sagen Ihnen, es müssen erst einmal die Wegweiser aufgestellt werden, damit wir

Generationsübergreifend gemeinsam ans Ziel kommen.


Das was uns bisher vorgelegt wurde ist doch weitestgehend Stückwerk, unausgegoren und wenig

hilfreich unsere Stadt nachhaltig positiv zu verändern.



Ich versichere Ihnen, Sie können die Fußgängerzone mit Blattgold auslegen, deshalb wird sich kein

Geschäft hier vor Ort mehr ansiedeln.

Wir bleiben dabei, es muss Positiv von „Außen“ nach „Innen“, auf unsere Innenstadt gewirkt

werden, nur dadurch können wir Menschen und Kaufkraft an unsere wunderschöne Innenstadt

binden. Wenn uns das gelingt, dann werden sich auch wieder Geschäfte ansiedeln.


Das bedarf allerdings unser aller, gemeinsamer Kraftanstrengung und nicht das einstellen eines

Citymanager.


Erst wenn unserer Innenstadt wieder Leben eingehaucht wurde, können wir uns eine sinnvolle

Planung zur Neugestaltung der Fußgängerzone überlegen.


Nicht jetzt, nicht heute und nicht hier.


Sie Frau Bürgermeisterin geben nach unserer Auffassung die falsche Richtung an.


Übrigens, um Beispiele für einen Citymanager zu präsentieren hätten Sie gar nicht bis ins

Sauerland schauen müssen.


Fragen sie mal in Schöppingen nach.


Fazit dort; außer Spesen nichts gewesen.


Auch dieses Model sehen wir als wenig tragfähig in der momentanen Situation.

Aber Kompliment Frau Bürgermeisterin,


Sie geben sich Mühe und das wissen wir durchaus zu schätzen.


Ihr Amt ist ein Full-Time-Job.


Wir haben aber den Eindruck, dass Sie anscheinend auch noch Zeit für einen Widereinstieg als

Redakteurin, wie damals 1995 haben.


Wie ist es sonst zu erklären, das in unserer Tageszeitung keine kritischen Worte mehr zu

vernehmen sind.


Alles schön, alles easy, alles super und Frau Bürgermeisterin immer mittendrin und dabei.


Kein Wort über die zahlreichen und sich verschärfenden Probleme unserer Stadt.


Kennen Sie das, drei Läufer am Start – Sie kommen als Dritter ins Ziel – Die Presse kann berichten

„Sie haben einen hervorragenden dritten Platz belegt“ oder „ Erwartungsgemäß wurden Sie

 


letzter.“ Sie Frau Bürgermeisterin belegen seit geraumer Zeit in der örtlichen Presse den

hervorragenden dritten Platz.


Nur mal so als Randnotiz, es zeigt sich heute wie wichtig Frau Tibronie für die Menschen in unserer

Stadt war.


 

Kurze Rede – langer Sinn:


Ausgaben bezüglich Langestraße / Fußgängerzone, Citymanager und Schulhof können wir in

Verantwortung der Bürger und der nachfolgenden Generationen in unserer Stadt nicht mittragen.


Solange Sie sich weiterhin verweigern das hier eine vernünftige, nachhaltige Politik installiert wird

um gemeinsam die Probleme unserer Stadt zu beheben,


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